Sandachse Mittelfranken
Seit dem 01. Juli 2000 arbeiten die Projektpartner - sieben Landkreise (Bamberg, Forchheim, Erlangen- Höchstadt, Nürnberger Land, Fürth, Roth, Weißenburg- Gunzenhausen) und fünf kreisfreie Städte (Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Schwabach) - gemeinsam mit den Projektträgern Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) für den Schutz der Sandlebensräume. Das Projekt knüpft an die seit einigen Jahren in den Landkreisen und Städten begonnenen Aktivitäten zur Sicherung der Sandlebensräume an. Seit 1993 bestand die AG „Regnitzachse“, die im Rahmen des Projektes durch die nun existierende AG SandAchse abgelöst wurde.
Ifanos concept & planung hat im Rahmen der Sandachse Mittelfranken die Umsetzungsplanung für die Pflege und Entwicklung von Sandlebensräumen im Fürther Stadtgebiet durchgeführt.
Während der geplanten Laufzeit von fünf Jahren (2000 bis 2005) steht der SandAchse ein Gesamtbudget von 2,9 Mio. EUR (5,7 Mio. DM) zur Verfügung, wobei 82% der Mittel durch die Stiftung Bayerischer Naturschutzfonds aus Zweckerlösen der GlücksSpirale finanziert werden. Der verbleibende Eigenanteil von 18% übernehmen die Städte, Landkreise und der Bund Naturschutz. Bisher sind die beiden ersten Projektjahre bis Sommer 2002 mit einem Finanzvolumen von 1,2 Mio. EUR (2,3 Mio. DM) genehmigt.
Die SandAchse Franken ist in Bezug auf Projektgebiet, Zahl der Beteiligten und Finanzvolumen das größte bayerische Naturschutzprojekt. Sie zeichnet sich darüber hinaus durch die einmalige Vielfalt der Projektakteure aus. Neben Universitäten und Fachhochschulen, öffentlichen Einrichtungen, privaten Unternehmen, naturforschenden Vereinen und Planungsbüros finden sich Schulen, Nutzergruppen, Fachbehörden aller Ebenen und Einzelpersonen in der SandAchse wieder.
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Das Projektgebiet
Das Projektgebiet erstreckt sich über das mit einer Ausdehnung von 2.000 Quadratkilometern größte zusammenhängende Lockersandgebiet Süddeutschlands von Bamberg im Norden bis Weißenburg im Süden. Es umfasst Terrassensande, Binnendünen und Flugsande und schließt die großen Ballungsräume Bamberg und Nürnberg-Fürth-Erlangen mit ein. Etwa 1,5 Mio. Menschen leben und arbeiten im Projektgebiet der SandAchse, das zu den wirtschaftlich wachstumsstärksten Regionen Deutschlands gezählt wird.